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Frontalcrash vor Haslach: Polizei sucht Zeugen

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Dramatische Szenen nach einem schweren Verkehrsunfall kurz vor dem Ortseingang von Haslach: Nach einem Frontalzusammenstoß geriet ein VW Polo in Brand. Mehrere Autofahrer reagierten sofort und retteten drei zum Teil bewusstlose Insassen aus dem brennenden Wagen. Drei Menschen erlitten bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Inzwischen sind sie außer Lebensgefahr. Die Polizei sucht nun weitere wichtige Zeugen.

Der schwere Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag im zähfließenden Verkehr vor der Ampelanlage am Ortseingang von Haslach. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Fahrer eines VW Polos aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sein Wagen frontal mit einem Toyota zusammen, der in Richtung Offenburg unterwegs war.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Polo von der Fahrbahn geschleudert und geriet im angrenzenden Grünstreifen in Brand. Für die Insassen begann ein Wettlauf gegen die Zeit.

Mehrere Verkehrsteilnehmer hielten an und eilten den Verunglückten beherzt zu Hilfe. Nach einigen Bemühungen gelang es ihnen, die drei zum Teil bewusstlosen Insassen aus dem brennenden VW Polo zu retten. Andere Helfer versuchten währenddessen, das Feuer zu löschen. Die Polizei lobt das engagierte Verhalten der Ersthelfer ausdrücklich.

Auch um die Insassen des in den Niederlanden zugelassenen Toyota kümmerten sich die Helfer noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte. Die 47-jährige Beifahrerin hatte das Fahrzeug trotz schwerster Verletzungen noch selbstständig verlassen können. Auch ihre 9-jährige Tochter wurde von den Ersthelfern betreut.

Die 47-jährige Beifahrerin des Toyota sowie zwei 19-jährige Mitfahrer des VW Polo erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Neben Polizei und Feuerwehr waren zwei Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen im Einsatz. Zur medizinischen Erstversorgung der Verletzten waren 2 Notärzte sowie 5 Rettungswagenbesatzungen vor Ort.

Der 44-jährige Toyota-Fahrer, die 9-jährige Tochter und der 19-jährige Polo-Fahrer wurden mit Rettungswagen vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die zunächst lebensgefährlich Verletzten wurden mit dem Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen.

Wie es zu dem folgenschweren Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Beamten des Verkehrsdienst Offenburg werten Zeugenaussagen und Spuren aus, die Hinweise auf die Unfallursache geben sollen. Auch die Frage, ob der Polo-Fahrer zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand, wird von der Polizei untersucht.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg hat zudem einen Gutachter beauftragt. Er soll den genauen Ablauf des Unfalls rekonstruieren.

Für die Ermittler könnten nun insbesondere die Beobachtungen weiterer Verkehrsteilnehmer entscheidend sein. Gesucht wird der Fahrer eines weißen Opel ADAM mit schwarzem Dach. Das Fahrzeug fuhr unmittelbar hinter dem Unfallverursacher und musste aufgrund des Unfalls ausweichen.

Außerdem sucht die Polizei die beiden Insassen eines weißen BMW-3-er Touring (Modell G 21), der hinter dem genannten Opel ADAM unterwegs war. Die Insassen dieser beiden Fahrzeuge werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0781 21 – 4200 beim Verkehrsdienst in Offenburg zu melden.

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