Mehr als 1.000 Autofahrer waren während der landesweiten Kontrollwoche im Ortenaukreis zu schnell unterwegs. Zwischen dem 3. und 9. August kontrollierte das Landratsamt an mehr als 20 Stellen insgesamt 18.267 Fahrzeuge. Bei 1.015 wurden Geschwindigkeitsverstöße festgestellt – das entspricht 5,6 Prozent.
Die Kontrollen sollten auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam machen und die Verkehrssicherheit erhöhen. Besonders deutlich fielen einzelne Spitzenwerte aus.
„Die große Mehrheit war mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs. Die Spitzenwerte zeigen aber auch, warum solche Kontrollen wichtig bleiben: 110 statt 50 und 71 statt 30 Kilometer pro Stunde sind keine Bagatellen“, sagt Annette Streif, Leiterin des Amts für Straßenverkehr und öffentlichen Personennahverkehr im Landratsamt Ortenaukreis. „Uns geht es nicht darum, möglichst viele Verstöße festzustellen. Entscheidend ist, schwere Unfälle zu verhindern. Wer langsamer fährt, hat mehr Zeit zu reagieren – und schützt damit sich selbst und andere.“
Den höchsten Wert registrierten die Kontrolleure in Hausach. Auf der Frohnaustraße wurde ein Fahrzeug mit 110 statt der erlaubten 50 Kilometer pro Stunde gemessen. In Fischerbach fuhr ein Verkehrsteilnehmer auf der Hauptstraße mit 71 statt 30 Kilometer pro Stunde.
Innerhalb geschlossener Ortschaften waren neun Fahrzeuge mehr als 20 Kilometer pro Stunde zu schnell. Außerorts traf dies auf 29 Fahrzeuge zu. Insgesamt vier Personen müssen mit einem Fahrverbot rechnen.





