Im Ortenaukreis möchte ein Betroffener eines Herzinfarkts eine Selbsthilfegruppe gründen, die sich mit psychischen Belastungen aufgrund einer Herzerkrankung befasst. Angesprochen sind betroffene Frauen und Männer sowie Angehörige.
„Nicht alle Menschen sind gleich – manche stecken eine Herzerkrankung schneller weg, bei anderen stellen sich aufgrund des erlebten Kontrollverlusts Ängste und/oder Sorgen ein“, so der Initiator. „Der Lebensrhythmus ist aus den Fugen geraten. Das Vertrauen in den eigenen Körper ist verloren gegangen. Wenn aufgrund dessen auch Ängste, Panikattacken oder sogar eine leichte Depression dein Leben belasten, dann bist du herzlich willkommen“, richtet er sich die Zielgruppe.
In der Selbsthilfegruppe „Angst ums Herz“ soll es darum gehen, sich durch Aktivitäten und Gespräche Mut zu machen und gemeinsam Strategien für eine Besserung oder einen besseren Umgang zu finden. Oft ist es bereits hilfreich, mit anderen Betroffenen zu reden, die das entsprechende Erleben und Verständnis teilen. Ziel ist es, Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen und im besten Fall aus der Krise heraus zu kommen.
Die Gruppe ist vor allem für interessierte Menschen nach einem Herzinfarkt, nach Stentimplantation, nach Implantation eines Herzschrittmachers, bei chronischer Angina pectoris, mit Herzrhythmusstörungen, mit Herzschwäche sowie mit Herzangst.





