Auf der B33 zwischen Offenburg und Haslach haben Beamte des Verkehrsdienstes Offenburg gleich zwei gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt – mit absehbar empfindlichen Konsequenzen für die jeweiligen Fahrer.

Gegen 14 Uhr geriet ein Peugeot ins Visier einer Streifenbesatzung in einem Videofahrzeug. Im Bereich Biberach, in Richtung Haslach, überholte der Wagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge. Als der zweispurige Abschnitt endete, setzte der Fahrer seine Beschleunigung fort – bis zu einer kurzfristigen Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h bei zulässigen 100 km/h. Die Auswertung der gesamten Messfahrt ergab eine vorwerfbare Durchschnittsgeschwindigkeit von 150 km/h. Der Fahrer wurde vor Ort kontrolliert. Ihm drohen etwa 450 Euro, drei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot.

Nur wenige Stunden später folgte der zweite Fall: Gegen 17:30 Uhr war ein Citroën-Fahrer von Gengenbach kommend in Fahrtrichtung Offenburg unterwegs. In Höhe des Gifizsee wurde er bei zulässigen 100 km/h mit einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 138 km/h gemessen. Im weiteren Verlauf sank die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h, doch der Verkehrsteilnehmer wurde nicht bemerkbar langsamer: In diesem Abschnitt wurden 126 km/h festgestellt. Im darauffolgenden Bereich mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h registrierten die Beamten schließlich 119 km/h.

Auch dieser Fahrer wurde unmittelbar angehalten und mit seinem Verhalten konfrontiert. Ihn erwartet voraussichtlich ein Bußgeld im vierstelligen Bereich, mehrere Punkte und mindestens zwei Monate Fahrverbot. Die genaue Höhe der Sanktionen wird durch die zuständigen Bußgeldstellen festgelegt.

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