Nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Autos mit einem Regionalexpress am Bahnübergang in der Kinzigstraße geht die Polizei inzwischen von einer möglichen Suizidabsicht des Autofahrers aus.
Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen soll der ältere Mann am Mittwoch gegen 11 Uhr trotz geschlossener Halbschranken und roten Warnlichts um die Absperrung gefahren sein. Anschließend habe er sein Fahrzeug im Gleisbereich angehalten, während sich ein Zug aus Richtung Gengenbach näherte. Bei der Kollision erlitt der Autofahrer tödliche Verletzungen. Zeugen zufolge soll dasselbe Fahrzeug bereits kurz zuvor versucht haben, die geschlossenen Schranken zu umfahren.
Die rund 200 Fahrgäste sowie der Triebfahrzeugführer blieben unverletzt. Nach der Spurensicherung konnte der Zug bis zum Bahnhof Haslach weiterfahren. Dort wurden Zeugen von Polizei und Bundespolizei befragt. Die übrigen Fahrgäste setzten ihre Reise mit einem Ersatzzug fort. Die Schwarzwaldbahn war während des Einsatzes gesperrt.
Hilfe in Krisensituationen: In akuten Notfällen sind Polizei und Rettungsdienst unter 110 / 112 erreichbar. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter 116 117 zu erreichen. Die Telefonseelsorge bietet rund um die Uhr anonyme und kostenlose Unterstützung.