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Menagerie wieder auferstanden Drucken E-Mail

[26.11.2014]
Wolfach (die). In der großen Sonderausstellung „S'goht degege – Hinter den Kulissen der Wolfacher Fasnet“  begegnen die Besucher im Wolfacher Museum zwei Tiergestalten, die im 19. Jahrhundert zur sogenannten Menagerie der Freien Narrenzunft gehörten: Der Vogel Strauß und der afrikanische Elefant.


Elefant Walter mit Konfetti

Beim großen Brand, dem 1892 das alte Rathaus völlig zum Opfer fiel, verlor die Narrenzunft sämtliche Menagerie-Tiere. Sie waren in der Zunftkammer im Dachgeschoss des Gebäudes untergebracht.

Weil im Mittelpunkt des Wolfacher Zunftjubiläums vom 16. bis 18. Januar 2015 die Tradition der Wolfacher Fasnets-Festspiele im Mittelpunkt stehen, hat der Verein Kultur im Schloss Wolfach für die Sonderausstellung in Anlehnung an diese Menagerie zwwei Tiere wieder auferstehen lassen, die einstens eine so große Festspielrolle gespielt hatten. Im „Circus Cervantes“ von  1884, im Spiel „Schonko am Kongo in Klein-Poppo“ von 1885 und im „Krautkopfhausener Jahrmarkt“ von 1881 spielten die Tiere mit. 1890 treten sie letztmals auf, als zum „Volksfest mit Jahrmarkt in Zipfelkapphausen“ eingeladen wird. 1892 dann die Aufführung der „Altweibermühle“ und der Rathausbrand.

Im Kreativ-Atelier der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Bärbel Schmider entstanden die beiden eindrucksvollen Tiergestalten mit ihrem Körper aus Holzgestell, Draht, einem ganzen Korb voll mit Zeitungspapierschnitzeln und einem Eimer Kleister. Mit Hingabe wurden die Körper  modelliert, die filigranen Straußenfedern geformt, der Elefant wurde zusätzlich mit Sackleinen überzogen,bevor grundiert und bemalt werden konnte. Einige der Mitglieder der Kreativ-Gruppe  hatten schon früher mit der Modellierung von „Nanas“, den berühmten Figuren von Niki de Saint Phalle Erfahrungen gesammelt, die sie jetzt bei den Tierfiguren einbringen konnten, andere machten erste Versuche mit Papier, Kleister und Acrylfarbe. Aber Freude hat es allen gemacht.

Das Museum ist am kommenden Wochenende, Samstag/Sonntag, jeweils wieder von 14 bis 17 Uhr  geöffnet.

Foto: Margarete Dieterle

 
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