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Zweite Staudenknöterich-Aktion des Schwarzwaldvereins und des Landschafterhaltungsverbands Ortenaukr Drucken E-Mail

[29.04.2013]
Steinach. Über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich am letzten Samstag am Bahnhof in Steinach eingefunden, um gegen den Japanischen Staudenknöterich vorzugehen.


v.l.n.r.  Wanderführerin Silke Kluth, SWV Offenburg,
Frank Edelmann, Bürgermeister von Steinach, Gottfried Gießler,
1. Vorsitzender SWV Offenburg

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Steinach, dem Landschaftserhaltungsverband Ortenaukreis (LEV) und dem BUND Ettenheim hatte der Schwarzwaldverein Offenburg (SWV) dazu eingeladen, gemeinsam die Problem-Wildpflanze auf einer Wanderung zu ernten und anschließend für die Küche zu nutzen.

Silke Kluth, Naturschutzwartin des Schwarzwaldvereins Offenburg, und Lothar Krikowski, Vorsitzender des BUND Ettenheim, führten die Wanderer an. Beiden liegt der Schutz der Arten und der Landschaft am Herzen und fanden im LEV einen kompetenten Partner, um gemeinsam auf die Knöterichproblematik aufmerksam zu machen. "Dieses vitale, bei uns eingeschleppte Gewächs droht die Uferbereiche vieler Ortenauer Fließgewässer zu schädigen. Der LEV setzt sich auch dafür ein, dass entsprechende Strategien zur Kontrolle und Eindämmung des Staudenknöterichs für die Ortenau entwickelt werden“, erklärte Anne-Marie Jarry, stellvertretende Geschäftsführerin beim LEV.

Unter den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Erntetour fand sich auch der Bürgermeister von Steinach, Frank Edelmann, mit einem Erntemesser im Wandergepäck am Bahnhof von Steinach ein. Die Gemeinde ist Mitglied im LEV und unterstützte die Aktion durch die Zurverfügungstellung der Schulküche. Dort wurden die Staudenknöterichsprossen am Mittag zu Rahmkuchenbelag und Relish, einer Würzsoße, zubereitet und verkostet. Die eigens für den Staudenknöterich entwickelten Rezepte stammen von der Köchin und Kräuterexpertin Rita Franz (NABU). Alles wurde gemeinsam probiert – und für lecker befunden.

„Fraßfeinde hat der Staudenknöterich hierzulande keine,“ erläuterte Silke Kluth. „Also essen wir ihn.“ Die Idee stammt vom Wildkräuterexperten Peter Becker, der in Wiesbaden eine Knöterichmanufaktur betreibt. Er fand heraus, dass der Staudenknöterich in Japan schon immer verspeist wird. Geschmacklich ähneln die jungen Triebe dem Rhabarber, ebenfalls ein Knöterichgewächs. Obendrein ist der Staudenknöterich urgesund. In der Heilpflanzenkunde sagt man ihm – unter anderem – sogar krebs- und virenhemmende Wirkungen nach.

Der Knöterich stammt ursprünglich aus Fernost und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts hierzulande als imposante Zierpflanze eingeführt. Vor allem in der Ortenau macht er sich breit. „Wo der Staudenknöterich wächst, kann keine andere Pflanze mehr existieren“, klärte Lothar Krikowski vom BUND Ettenheim auf. „Wenn wir nichts gegen seine Ausbreitung tun, wird er bald unser Landschaftsbild beherrschen.“

Informationen rund um den Staudenknöterich erhalten Sie bei Silke Kluth, Tel. 0781 9664743 (täglich ab 10 Uhr), Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können oder bei der Geschäftsstelle des LEV. 

 
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