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Polizeikontrollen als Reaktion auf die zahlreichen Motorradunfälle Drucken E-Mail

[19.04.2010]
Mit mehr als 15 Beamtinnen und Beamten hat die Autobahn- und Verkehrspolizei am Sonntag im Bereich Mühlenbach, Streitberg, Heidburg und Geisberg das Verhalten von Motorradfahrern unter die Lupe genommen. Dabei wurden sie auch durch zwei Motorradfahrer der Gendarmerie und zwei Kollegen der Bereitschaftspolizei in Lahr mit ihren Maschinen unterstützt.
Mehr als 125 Motorräder wurden kontrolliert. Ein Fahrer hatte nicht den erforderlichen Führerschein, ein anderer hatte seine Maschine nicht richtig versichert. Sechs Motorradfahrer werden wegen erheblicher Geschwindigkeitsverstöße angezeigt. Darunter einer, der im 70 km/h-Bereich auf der Schwarzwaldhochstraße mit mehr als 100 km/h unterwegs war. Ein anderer fuhr mit rund 185 km/h auf der Landstraße vor dem Videofahrzeug her und "bretterte" dann mit rund 100 km/h durch Neuried-Altenheim. Insgesamt neun weitere Anzeigen gab es wegen abgefahrenen Reifen, technischen Veränderungen, Überholen im Überholverbot und auch wegen Nichtbeachtung einer roten Ampel.


Es gab neben diesen 15 Anzeigen auch noch 15 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld. In neun Fällen wurden andere technische Veränderungen festgestellt, hauptsächlich am Auspuff. Und sechs Mal hatten die Fahrer die erforderlichen Papiere nicht dabei.
Diese Aktion war ein Teil eines Gesamtkonzeptes der Verkehrspolizeien in ganz Südbaden, die gleichzeitig im Schwarzwald zwischen Waldshut und der Ortenau zahlreiche Kontrollen durchgeführt haben. Hintergrund war die Zunahme der schweren Verkehrsunfälle unter Beteiligung von motorisierten Zweiradfahrern. Im Land war jeder fünfter Verkehrstote mit dem Motorrad unterwegs.
Im Ortenaukreis ist das Verhältnis sogar noch schlimmer: sieben von 22 Verkehrstoten - und damit jeder Dritte - saßen auf einer der schweren Maschinen. Unfallschwerpunkte mit Zweiradfahrern haben sich aber trotz der hohen Zahl von 471 Unfällen im Jahr 2009 nicht herausgebildet. Die gibt es auf dem flachen Land genau so wie auf den Bergstrecken.
Neben individuellen Fahrfehlern steht überhöhte Geschwindigkeit an der Spitze der Unfallursachen. Genau da setzte die Aktion der Polizei an. Mit dem Videomotorrad, mit dem Video-Pkw und mit Laser-Messgeräten hat man bei den Kontrollstellen vor Ort, aber auch auf überregionalen Streifen gezielt Geschwindigkeitsverstöße dokumentiert und die Fahrer an Ort und Stelle angehalten. Es folgte eine sogenannte ganzheitliche Kontrolle, vom Führerschein über Drogenkonsum bis zum technischen Zustand der Bikes. Daneben hat man auch den sogenannten Rollenprüfstand eingesetzt, um beispielsweise frisierte Roller. An Ort und Stelle zu testen. Und auch das Schaltpegelmessgerät leistete bei der Prüfung der Lautstärke, die die Maschinen verursachen, gute Dienste.

 
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