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Ein Beispiel an Menschlichkeit Drucken E-Mail

[11.03.2013]
Lahr. Ehrung von Franziska Jungmann am 8. März 2013 anlässlich Ihres mutigen und vorbildlichen Verhaltens am Sonntag, 27.01.2013 beim Auffinden eines vermissten Jugendlichen.


Am Freitag, 08.03.2013 wurden Frau Franziska Jungmann als Dankeschön für ihr vorbildliches und mutiges Verhalten vom Ersten Bürgermeister der Stadt Lahr, Herrn Guido Schöneboom in Vertretung von Oberbürgermeister Herrn Dr. Wolfgang G. Müller  und dem stellvertretenden Leiter des Polizeireviers Lahr, Erster Polizeihauptkommissar Günter Kern, im Beisein von Herrn Teike, und Herrn Wurth als Vertreter des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte und Herrn Ruf als Vertreter der Lahrer Narrenzunft, eine Urkunde, ein Gutschein für eine Hafenrundfahrt mit einem Polizeiboot und einen Blumenstrauß überreicht. Die Übergabe fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Lahrer Rathaus statt.

Frau Jungmann war am Sonntag, den 27.01.2013 mit ihrem Pkw auf einer Straße entlang der Rheintalbahn zwischen Nieder- und Oberschopfheim unterwegs. Sie sah eine Person mit einem fastnachtlichem „Wolfshäs“, die augenscheinlich zu  Fuß auf den Bahngleisen in Richtung Offenburg spazierte. Da ihr dies nicht nur komisch sondern auch gefährlich vorkam, hielt sie an und sprach die Person an. Hierbei stellte sie fest, dass es sich offensichtlich um einen Jungen handelte, der einen etwas verstörten Eindruck machte und ohne Begleitung unterwegs war. Ohne zu Zögern holte sie das Kind von den gefährlichen Bahngleisen, setzte es in ihr Fahrzeug und brachte es auf das nächstgelegene Polizeirevier nach Offenburg.
 
Was Frau Jungmann nicht wissen konnte war, dass der 11-jährige Junge durch seine Eltern  bereits bei der Polizei in Lahr als vermisst gemeldet worden war. Die Familie war als „Hästräger“ beim Narrentagsumzug in Lahr unterwegs. Nachdem die Eltern ihren Sohn im Verlaufe des Umzuges verloren und nicht mehr gefunden hatten, baten sie die örtliche Polizei um Hilfe. Eine groß angelegte Suchaktion von Polizei, Feuerwehr und DRK hatte bis zum Auffinden des Jungen durch Frau Jungmann nicht zum Erfolg geführt.
 Nachdem Frau Jungmann den Jungen zum Polizeirevier Offenburg gebracht hatte, war den Einsatzkräften schnell klar, dass es sich hierbei um den vermissten 11 Jährigen handelte, so dass dieser wieder unversehrt an seine Eltern übergeben werden konnte.

Wie der Junge später gegenüber den Eltern berichtete, wollte er, nachdem er seine Eltern verloren hatte, auf den Gleisen in Richtung Wohnort laufen. Sein zu Hause liegt an den Bahngleisen. Über die Tatsache, dass er sich hierdurch in Lebensgefahr begab, war er sich nicht bewusst.

Wie Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller in einem Statement betonte, hat Frau Jungmann durch ihr beherztes Eingreifen nicht nur Hilfe geleistet, sondern auch ein Beispiel für Menschlichkeit gezeigt, ohne die ein Kind vielleicht nicht mehr unter uns wäre.

 
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