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Anklage nach massivem Widerstand gegen Polizeibeamte Drucken E-Mail

[30.03.2017]
Kinzigtal.
Die Staatsanwaltschaft Offenburg hat vor dem Amtsgericht Offenburg - Strafrichter - Anklage gegen einen 31-jährigen Mann erhoben, nachdem sich dieser im Januar 2017 in Offenburg massiv gegen polizeiliche Maßnahmen gewehrt hatte.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft von folgende Sachverhalt aus:

Der Mann hatte zunächst mit einem Pfefferspray einem anderen Mann mehrfach ins Gesicht gesprüht und diesen dann gegen den Rücken, das Gesäß und die Beine getreten. Weiter hatte er ihn beschimpft und ihm angedroht, seine Kinder abzustechen, wenn er etwas der Polizei sagen würde.

Nachdem vier Polizeibeamte hinzugekommen waren und den 31-Jährigen in Gewahrsam nehmen wollten, trat der Mann einer Beamtin gegen den Oberschenkel und schlug einem Beamten mit der Faust ins Gesicht. Dann packte er die Beamtin an den Haaren und zerrte sie eineTreppe hinunter, woraufhin die Frau stürzte und mit dem Kopf auf einer Stufe aufschlug.

Sie erlitt u. a. eine Gehirnerschütterung, eine Prellung der Brustwirbelsäule und des Schädels und ein Schleudertrauma. Ihr Kollege erlitt u. a. eine Jochbeinprellung.

Während des Widerstands beschimpfte der Mann die Polizisten auch als „Hurensöhne“ und „Wichser“ und kündigte an, sie abzustechen. Außerdem war er im Besitz von rund 2,4 Gramm Cannabis.

Der Deutsche ist nicht vorbestraft. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit vorsätzlicher  Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und vorsätzlichen unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln.

Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe zwischen 6 Monaten und 10 Jahren.

 
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