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Ortenaukreis schließt 34 Haushalte an öffentliches Kanalnetz an Drucken E-Mail

[18.02.2020]
Kinzigtal. 34 Anwesen in Hornberg, Hofstetten, Zell a.H. und Oppenau, deren Abwasser bisher über Kleinkläranlagen in Schwarzwaldbäche floss, konnten 2019 an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden.


LRA.Herstellung des Kanalanschlusses einer privaten Teilnehmergemeinschaft in Zell a.H.

Ihr Abwasser wird jetzt in leistungsfähigere kommunale Kläranlagen, wie beispielsweise in Biberach, geleitet. „In zentralen Kläranlagen wird Abwasser wirksamer und besser gereinigt, so dass Bäche und Flüsse weniger mit Nährstoffen und sauerstoffzehrenden Stoffen belastet werden“, informiert Bernhard Vetter, Leiter des Amts für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis.

„Deshalb arbeiten wir zusammen mit den Gemeinden konsequent daran, möglichst vielen landwirtschaftlichen Betrieben den Anschluss an die öffentliche Abwasserentsorgung zu ermöglichen und unterstützen bei Fördermittelanträgen und der Umsetzung der Maßnahmen.“ Der Anschluss an die öffentliche Kanalisation sei für die Höfe häufig auf Dauer auch wirtschaftlich sinnvoll, weil die Entsorgung des Schlamms, die Wartung und die regelmäßige technische Aufrüstung der eigenen Kleinkläranlage entfallen.


Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft bezuschusst diese umweltgerechte Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum mit bis zu 30 Prozent. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 233.000 Euro Landesförderung in die vier Ortenauer Städte und Gemeinden. 164 Einwohner des Ortenaukreises konnten 2019 neu an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden.


Seit Beginn des Förderprogramms 1999 wurden über 1630 Anwesen mit Fördermitteln von rund acht Millionen Euro bezuschusst. „Die Abwasserbeseitigungskonzepte der Kommunen beinhalten, dass der Anschluss von noch etwa 490 weiteren Anwesen im Landkreis in den nächsten Jahren realistisch ist“, sagt Vetter. Fördermittel dazu gäbe es auch in Zukunft vom Umweltministerium. „Wir unterstützen gerne bei den Anträgen“, so Vetter.

 
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