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Meisterkonzert am 3. September im Haus der Musik Drucken E-Mail

[30.08.2017]
Haslach.
Der im Schwarzwald aufgewachsene Bariton Bernd Valentin, der am Mozarteum zu Salzburg heute eine Professur in Sologesang inne hat, hat zusammen mit dem Zweibrückener Pianisten Klaus B. Roth, der neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Dozent den Musikhochschulen in Köln und Frankfurt agiert, ein ebenso außergewöhnliches wie faszinierendes Thema für die Abschlussmatinee der diesjährigen Haslacher Klassikkonzertreihe ausgewählt:



„Die Magie des Todes“ wird von den Dichtern und Librettisten aus vielen Blickwinkeln betrachtet und die beiden Ausnahmekünstler möchten zeigen, wie diese aus verschiedenen Lebenserfahrungen gewonnenen Aspekte bedeutende Komponisten zu ganz unterschiedlichen, aber meisterhaften Werken inspiriert haben.

Die Spanne reicht vom „willkommenen Tod“ in Bachs barocker Sichtweise, in der der Sänger der Solokantate für Bass am Ende der Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits Ausdruck gibt, über den „ersehnten Tod“ der vom Wanderer in Schuberts „Winterreise“ auf einem Friedhof gesucht wird, bis hin zum „friedvollen Tod“, den der alte Mann in Schuberts „Nachtstück“ in der Natur findet, wo er sein letztes Lied zu Harfenklängen anstimmt.

„Den frustrierten Tod“ sucht Mendelssohns Elias vergeblich; „Der sanfte Tod“ suggeriert dem sterbenden Mädchen in Schuberts Lied, dass sie in seinen Armen friedvoll einschlafen könne.

In einer solchen Zusammenstellung darf natürlich Schuberts „Erlkönig“ ebensowenig fehlen wie Humperdincks verlorene „Königskinder“ und die Arie des Posas aus Verdis Don Carlos – der „Tod als Aufopferung“.

Überraschend vielseitig wird das Thema auch durch Offenbachs Teufel, der Hoffmann in verschiedenen Gestalten seiner Erzählungen begegnet und Rossinis „Memento homo“ im Gedenken an einen verstorbenen Menschen zu gewichtigen Klängen in c-Moll.

Mit Klaus B. Roth und Bernd Valentin wurden zwei international bekannte Musiker verpflichtet. Beide verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit.

Sonntag, den 03. September, 11 Uhr im „Haus der Musik“ (Hofstetter Straße) in Haslach im Kinzigtal.

Eintritt 13.- Euro, Schüler bis 18 Jahre frei, Karten an der Tageskasse.

Einlass ab 10.30 Uhr. 

 
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