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Das Wetter im April 2009 Drucken E-Mail

[13.05.2009]
Bereits nach zwei Jahren gab es erneut einen viel zu warmen Aprilmonat. Allerdings konnte im mittleren Schwarzwald der Rekord aus 2007 nicht geknackt werden. Zudem zeigte sich der Monat recht trocken und sonnig.

Der Monatserste präsentierte sich allerdings noch relativ kühl und sonnenlos. Doch danach steigerte sich der April zusehends und besonders in der Karwoche – die ansonsten oft als kalt und wechselhaft gilt – zeigte er sich von der warmen und sonnigen Seite. Tagsüber ging es bis nahe 25 Grad und auch nachts blieb es trotz Auskühlung frostfrei. Die warme und sonnige Witterung dauerte noch bis zur Aprilmitte fort, dann folgte für ein paar Tage eine deutliche Abkühlung mit Regenwetter. Doch rechtzeitig zum Weißen Sonntag (19.) wurde es wieder wärmer und sonnig. Bis weit in das letzte Drittel hinein folgte nun der zweite frühlingshafte Abschnitt mit angenehmen Temperaturen und viel Sonne. Erst die letzten Apriltage waren nochmals von wechselhafter und kühler Witterung geprägt.
Die meisten Tage des Monats waren im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt zu warm. Insbesondere die erste Aprilhälfte konnte mit Wärmeüberschüssen bis zu sechs Grad aufwarten. Aber auch in der zweiten Monatshälfte gab es noch überwiegend zu warme Tage, zwischendurch allerdings auch für kurze Zeit negative Abweichungen bis zu zwei Grad. Bei diesem Übergewicht der warmen Tage wundert es nicht, dass der Gesamtmonat um 3,2 Grad übernormal temperiert war. Damit eroberte er zusammen mit dem April 1961 den zweiten Platz in der Temperaturhitliste, der April 2007 war allerdings nochmals 1,4 Grad wärmer gewesen. Damals zählte der Beobachter in Wolfach sogar zwölf Sommertage, diesmal reichte es zu keinem, denn die höchste Temperatur von +24,0 Grad, gemessen am 10. verfehlte die Schwelle um ein Grad. Frost, sonst im April noch an fünf Tagen üblich, war ebenso Fehlanzeige, denn die niedrigste Temperatur blieb mit +1,7 Grad am 24. noch im Plusbereich. Lediglich am Erdboden unterschritt das Thermometer an zwei Tagen die Frostgrenze.
Nach der niederschlagsreichen Witterung der beiden Vormonate herrschte im April weitgehend Trockenheit. Die Niederschlagsmenge in Wolfach summierte sich auf 41 Liter/qm, das entsprach gerade 42 Prozent des langjährigen Mittels. Insgesamt waren acht Tage verregnet, normal sind es 16 Tage. Die höchste Tagesmenge fiel am 17. mit 12,8 Liter/qm. Schnee gab es in den Tallagen des Kinzigtales nicht mehr. In der Wolfacher Meßreihe konnte sich der April 2009 unter den fünf trockensten Aprilmonaten einreihen.
Zudem erwies sich der April als recht sonnig und heiter. In Wolfach wurden insgesamt 167,6 Sonnenstunden gezählt, das sind 29 Prozent mehr als im Durchschnitt. Es wurden vier heitere Tage gezählt, diesen stand acht trübe Tage (- 8) gegenüber. Das Bewölkungsmittel des Monats errechnete sich zu 4,6 Achtel und blieb damit um 0,7 Achtel unter dem Mittel. Wind war im April kein Thema, nicht einmal wurde ein Wind-,  geschweige denn ein Sturmtag gezählt.
Ob nun im April 2009, wie schon öfters in der Vergangenheit passiert, bereits eine Vorentscheidung für den Sommerverlauf gefallen ist, muss sich noch zeigen. Oft war nach warmen und trockenen Aprilmonaten der Hochsommer dann nur noch Mittelmaß oder gar zu kühl. Es gab allerdings auch Ausnahmen, im Jahre 2003 folgte auf einen warmen und schönen April ein Jahrhundertsommer.

 
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