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„Meine Madonna“ nach Jahrzehnten wieder aufgelegt Drucken E-Mail

[20.12.2016]
Haslach / Hofstetten. (csa) Lange Zeit hatte die Hansjakobgesellschaft sich gescheut eines der wichtigsten Werke Hansjakobs, die Familiengeschichte des männlichen Zweigs der Hansjakobs wieder herauszugeben.



Nicht nur die Kosten des mit fast dreihundert Seiten recht umfangreichen Werkes ließen das Projekt problematisch erscheinen, vor allem auch einige Passagen des Inhaltes, die geschichtliche Ereignisse wie die Ausweisung der jüdischer Familien aus dem Gebiet der Fürstenberger von einem antisemitischen Standpunkt aus begrüßten, machten eine Neuherausgabe schwierig. Doch dank Hansjakobforscher Manfred Hildenbrand konnte auch diese Klippe umschifft werden, denn Hildenbrand würdigt das Problem nicht nur in der Einleitung, auch sein kritischer Apparat im Anhang mit 322 Anmerkung verwissenschaftlichen die Neuherausgabe nachhaltig und dies ohne den Lesefluss zu hemmen.

So wie Hildenbrand hat viel Mühe auf den Inhalt verwendete, so hat Peter Schäfer, der langjährige Redakteur des „Hansjakob-Briefes“ auch mit dem neunten band der „Kleinen Hansjakob Edition“ eine auch handwerklich mehr als solide Leistung abgeliefert, denn Transkription, Neusatz und das klare Layout sind allein seinen Fertigleiten zu verdanken, so dass die Herausgeberangaben, die beide erwähnen vollauf gerechtfertigt sind.

Im Beisein von Martin Schwendemann, der als Kulturamtsleiter auch den Hansjakobverlag leitet, welcher wiederum den Vertrieb des Buches übernimmt, übergab denn auch von Hofstettens Bürgermeister Henry Heller in seiner Funktion als Schatzmeister der Hansjakobgesellschaft die ersten beiden für den freien Verkauf bestimmten Exemplare an Manfred Hildenbrand und Peter Schäfer.


Meine Madonna – der Inhalt

Heinrich Hansjakob entdeckt in Haslach bei der Bäckerswitwe Haas eine Backmulde, die der Urgroßvater des schriftstellernden Pfarrers hat anfertigen lassen.
Nach dem Kauf des Familienerbstücks lässt er einen Leimholzbock daraus fertigen, den der junge Freiburger Künstler Josef Dettlinger im Auftrag Hansjakobs zu einer neugotischen Madonna verwandelt, die schließlich auch in der Hauskapelle des „Freihofs“ aufgestellt wird.

Die Rahmenhandlung steht somit, das Gros des Buches ist die ebenso detaillierte wie realitätsnahe Beschreibung des Schicksals der Hansjakobs seit 1627 bis in Heinrich Hansjakobs Tage, wobei vor allem die zahlreichen Passagen erwähnenswert sind, die Feste, die politischen Zeitläufe und vor allem den Alltag in Haslach und dem Kinzigtal des 18ten Jahrhunderts beschreiben.

Kleine Hansjakob-Edition der Heinrich Hansjakob Gesellschaft Freiburg
Vertrieb: Hansjakobverlag der Stadt Haslach, ISBN 978-3-946254-09-6, 19,50 €

 
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