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Wenn der Januar ist sehr milde, führt er gutes Frühjahr und heißen Sommer im Schilde.



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Wetter im Juni 2009 Drucken E-Mail

[10.07.2009]
Nicht zufrieden mit dem Wetterablauf im Juni zeigten sich wohl die Landwirte. Ein für die Heuernte etwas länger dauernder Schönwetterabschnitt wollte sich einfach nicht einstellen. Insgesamt war der Monat aber nicht ganz so schlecht, wie er vielleicht subjektiv wahr genommen wurde. Immerhin war es am Ende trotz zweier kühler Perioden noch leicht zu warm, die Niederschlagsmenge blieb leicht unter dem Durchschnitt und die Sonne schien etwas mehr als im Durchschnitt.

 

Der Juni begann noch mit recht freundlichem Wetter, dazu war es mit 20 bis 25 Grad auch angenehm mild. Ab dem 5. stellte sich dann eine vermehrt regnerische Wetterphase ein, zudem blieb es auch zu kühl mit Höchstwerten zum Teil unter 20 Grad. Die Schafskälte war etwas zu früh unterwegs. In der Zeit, wo normalerweise die Schafskälte auftritt, ab Beginn des zweiten Monatsdrittels war es dann wieder merklich wärmer, die Temperaturen erreichten sommerliche Werte von mehr als 25 Grad. Gegen Ende des zweiten Junidrittels folgte eine weitere zu kühle Wetterphase mit anhaltend unbeständigem Wetter. Nach zwei niederschlagsfreien Tagen am 24. und 25. bestimmten feuchte und schwüle Luftmassen den Wetterablauf. Der tägliche Wettergang ähnelte sich oft, vormittags noch sonniges Wetter, nachmittags aufquellende Cumulis und Gewitter, die örtlich teilweise sogar unwetterartig abgingen.

Im ersten Monatsdrittel blieben die Temperaturabweichungen meist im moderaten Bereich, vom 3. bis 7. war es etwas zu kalt. Ab 8.folgte dann ein längerer zu warmer Abschnitt mit Abweichungen bis zu fünf Grad, markant der Absturz am 19. wo das Mittel um sechs Grad gegenüber dem Vortag abfiel. Diese zweite Kaltphase dauerte bis zum 23. Dann gab es bis zum Monatsende wieder übernormale Temperaturen mit Abweichungen bis vier Grad. Insgesamt hatten die warmen Tage ein leichtes Übergewicht, so dass die errechnete Mitteltemperatur in Wolfach mit +16,0 Grad um 0,6 Grad über dem 30-jährigen Mittel lag. Allerdings ist auch festzustellen, dass seit 2002 alle Junimonate noch mehr Wärme zu bieten hatten. Der Juni 2009 erreichte auch nicht ganz die Sollwerte bei den heißen Tagen (-1 Tag) und bei den Sommertagen (-1 Tag). Die Schwelle für heiße Tage wurde im Juni kein einziges Mal überschritten, erstmals blieb seit 10 Jahren der Höchstwert wieder unter 30 Grad. Das Maximum wurde am 14. mit +28,4 Grad gemessen. Kühle +3,8 Grad waren es im Minimum am Morgen des 5., am Erdboden ging es sogar auf +1,3 Grad zurück.

Mit 20 Niederschlagstagen über den Monat verteilt konnte keine längerfristige Beständigkeit aufkommen, normal regnet es im Juni an 16 Tagen. Die Regenmengen waren aber meistens eher bescheiden, denn die Monatsmenge blieb mit 101,7 Liter um 17 Prozent unter der Sollmenge. Am 15. wurde mit 35,6 Liter/qm der Tagesrekord erreicht. Direkt an der Station gewitterte es nur an einem Tag, in der Umgebung allerdings gab es einige Tage mehr.

Erfreulich war, daß trotz des wechselhaften Wetters genug Sonnenstunden zusammen kamen. In Wolfach wurden 178,5 Stunden Sonnenschein gemessen und damit drei Prozent mehr als im Durchschnitt. Das Bewölkungsmittel war um 0,6 Achtel geringer als normal und statt zehn trüber Tage gab es diesmal nur fünf Tage. Allerdings blieben auch die heiteren Tage um zwei Tage hinter den Erwartungen zurück.

Der Wind wehte am heftigsten am Fronleichnamstag (11.) und erreichte an der Station immerhin 45 kmh, ansonsten war es eher windschwach im Kinzigtal.

 
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