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Sensation durch Haslacher Hürdensprinter Matthias Bühler Drucken E-Mail

25-Jähriger Athlet von der LG Offenburg unterbietet Olympia Norm deutlich

[11.06.2012]
Matthias Bühler von der LG Offenburg ist immer für Überraschungen gut. Der aus Haslach stammende Hürdensprinter hatte schon in den Vorjahren bei den Deutschen Meisterschaften für große Sensationen gesorgt. Bühler wurde Deutscher Meister in den Jahren 2009, 2010 und 2011. Im vergangenen Jahr war er bis fünf Tage vor der DM, acht Wochen so stark verletzt, dass kein Training möglich war. Mit der siebtbesten Zeit angereist übertraf er dann alle Erwartungen.

Nach dem Vor- und Zwischenlauf noch Sechstschnellster, ließ er damals im Endlauf die Favoriten aus den Hochburgen Leipzig und Wattenscheid hinter sich. Jetzt war Bühler wieder lange verletzt und konnte die letzte Woche überhaupt nicht trainieren. An eine Olympia-Norm war nicht zu denken. Dennoch nahm er sich vor am Samstag es in Mannheim nochmals zu versuchen. Im ersten Lauf lief er 13,74 Sekunden und war damit weit von der Norm, die vom Deutschen Leichtathletikverband mit 13,49 Sekunden vorgegeben ist. Er wollte zum zweiten Lauf wegen zu großen Schmerzen nicht mehr antreten, doch nach einer kleinen Massage waren die Schmerzen wie weggeblasen. Bei zulässigem Rückenwind lief er in sensationellen 13,40 Sekunden über den Zielstrich und ist somit für die Olympischen Spiele in London qualifiziert. Nächste Woche stehen wieder die Deutschen Meisterschaften an. In dieser Form wird Bühler in Wattenscheid wieder ein ernstzunehmender Gegner für das Leipziger Duo Alexander John und Erik Balnuweit sowie für den großen Favoriten Georg Traber aus Tübingen und den Geheimfavoriten Helge Schwarzer vom Hamburger SV. Die Nachbarn begrüßten am Samstagabend den potentiellen "Olympiniken" mit einem kleinen Empfang. Bühler: "Nach dem Rennen waren mein Trainer Wilhelm Seigel und ich völlig sprachlos. Eine solche Zeit mit solch einer Verletzung, es kommt mir wie ein Märchen vor. Jetzt werde ich mich intensiv auf die Deutschen Meisterschaften und natürlich auf die Olympischen Spiele in London vorbereiten". 

Text und Foto Adolf Gegg

 
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