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[26.10.2020]
Fischerbach (ots). Die Vermisstensuche nach einer 8-Jährigen konnte am Sonntagabend erfolgreich beendet werden.



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"
Wenn der Donner im November rollt, das kommende Jahr den Früchten hold.



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Das Wetter im September 2009 Drucken E-Mail

[07.11.2009]
Der September wird im bäuerlichen Wetterkalender als der Mai des Herbstes bezeichnet, da er oft mit sonnig-warmer Witterung aufwartet. So war es auch in diesem Jahr, insbesondere in der zweiten Monatshälfte wurde man von feinem Altweibersommerwetter verwöhnt. Doch auch zuvor gab es wenig Regentage. Insgesamt bilanziert die Stern- und Wetterwarte Wolfach den diesjährigen September als zu warm, deutlich zu trocken und auch zu sonnig.


Der Monatsanfang gestaltete sich sogar noch hochsommerlich heiß mit einem sogenannten Hitzetag. Allerdings brachte eine Gewitterstörung das vorläufige Ende der Sommerphase. An den folgenden Tagen sorgten immer wieder Regenfälle für unbeständiges Wetter, teils war es auch noch leicht gewittrig. Ab dem 5. sorgte ein neues Hoch für erneut sommerlich-sonniges Wetter mit Höchsttemperaturen von mehr als 25 Grad. Etwas kühler und wolkenreicher zeigte sich das zweite Monatsdrittel. Regenfälle waren jedoch mengenmäßig nur spärlich und ab dem 18. bis zum Monatsende dann völlige Fehlanzeige. Das letzte Drittel hatte Altweibersommerwetter pur zu bieten, tagsüber angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad und nachts die für Herbst schon typischen kühleren Temperaturen im einstelligen Bereich.

Deutlich zu warm im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt war der Monat in den ersten Tagen und in der gesamten zweiten Monatshälfte. Die Abweichungen betrugen meist zwischen zwei und vier Grad. Nur wenige Tage im Zeitraum vom 4. bis zum 15. waren leicht untertemperiert. Alles in allem konnte der September einen Wärmeüberschuss von 1,2 Grad verbuchen und war damit nach 2006 der zweitwärmste September dieses Jahrzehnts. Immerhin wurden noch ein Hitzetag und vier Sommertage gezählt, jeweils einer mehr als erwartet werden durften. Die höchste Temperatur wurde am 1. mit +31,2 Grad abgelesen, höchster Septemberwert in Wolfach seit 1973. Die niedrigste Temperatur las der Beobachter am 29. mit +6,1 Grad ab, am Erdboden war es mit +2,6 Grad noch merklich kühler.

Nachdem bereits der August mit Regen gegeizt hatte, verschärfte sich die Trockenheit im September weiter. Wohl gab es in den ersten Monatstagen etwas ergiebigere Regenmenge, am 4. fiel mit 15,6 Liter/qm schon fast allein die halbe Monatsmenge. Danach wurden lediglich noch 2,9 Liter gemessen, die gesamte Monatsmenge summierte sich auf 32,6 Liter und blieb damit um 62 Prozent unter dem Sollwert. Seit 1997 gab es keinen so trockenen September mehr und in der gesamten Wolfacher Meßreihe seit 1958 liegt der Monat auf Platz fünf der Rangfolge. Nur acht Tage des Monats waren verregnet, normal sind im September zwölf Regentage. An einem Tag kam es am Beobachtungsort noch zu einem Gewitter.

Sonnenschein gabs im September reichlich, lediglich im zweiten Drittel blieben zwei Tage ohne jeden Sonnenblick. Die Sonnenscheinsumme erreichte in Wolfach  170,4 Stunden und lag damit um elf Prozent über dem Normalwert. Unterstützt wurde der Sonnenscheinüberschuss durch ein um 0,8 Achtel geringeres Bewölkungsmittel und sieben heiteren Tagen (normal sind fünf Tage). Dagegen standen nur sechs trübe Tage (-4 Tage). Der Wind wehte im September meist nur schwach bis mäßig, es wurden zwei Windtage  gezählt und die maximale Windböe erreichte am 4. knappe 47 kmh.

 
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