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Zitat der Woche: „Im Sommer ist es zu heiß, das zu tun, wofür der Winter zu kalt war.“
Graf Fito



Bauernregel:
"
Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut.



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Das Wetter im August 2009 Drucken E-Mail

[16.09.2009]
Ohne den August wäre dieser Sommer 2009 unter „ferner liefen“ einzuordnen. Doch der letzte Sommermonat spielte noch eine Trumpfkarte aus. Mit einem deutlichen Wärmeüberschuss, wenig Regen und viel Sonnenschein holte er nach, was die Vormonate versäumt hatten.

Wenn auch die ersten Augusttage noch etwas unbeständig waren, eine Gewitterfront und nachfolgende Regengüsse sorgten für Abkühlung, stellte sich das Sommerwetter bald wieder ein. Eine erste Warmphase mit Temperaturen nahe 30 Grad  wurde am 9. und 10. erneut von einer Gewitterstörung unterbrochen. Im zweiten Monatsdrittel erreichte dann der Sommer 2009 seinen Höhepunkt. Die Sonne trieb die Temperaturen in den 30-Grad-Bereich und am 20. August wurde die höchste Temperatur des Sommers gemessen. Das letzte Augustdrittel war dann insgesamt wieder etwas von gemäßigteren Temperaturen gekennzeichnet, nur am 24. und 25. Gab es etwas Regen. Der Monat ging mit Sonne pur und sommerlichen Temperaturen zu Ende.
Nur wenige Tage des Monats waren etwas zu kühl, gleich zu Beginn vom 2. bis zum 4. Und nochmals am 29. und 30. Die Abweichung blieb aber jeweils unter zwei Grad. Die übrigen Tage wiesen mehr oder weniger hohe Temperaturüberschüsse aus. Besonders warm der Zeitraum vom 16. bis 20. Mit Abweichungen bis gut sechs Grad. Der deutliche Überhang zu warmer Tage sorgte auch für eine übernormale Monatsmitteltemperatur, die in Wolfach +1,9 Grad betrug. Damit war er der wärmste Augustmonat seit dem Jahrhundertaugust 2003. Die zuvor deutlich zu geringe  Anzahl von Sommertagen wurde mit 20 deutlich aufgestockt und lag um sieben Tagen über dem Mittel. Zudem wurden noch fünf heiße Tage gezählt, normal steigt das Thermometer im August noch an drei Tagen über die 30-Grad-Marke. Die höchste Temperatur wurde am 20. mit +34,2 Grad gemessen, dies war zugleich auch die Jahreshöchsttemperatur und ein neuer Rekordwert. Noch nie wurde so spät eine so hohe Temperatur im Jahreslauf gemessen.
Nach dem überaus feuchten Juli stellte sich die Witterung um und bis Ende August waren in Wolfach lediglich 30,4  Liter Niederschlag gefallen, das entsprach gerade 27 Prozent der Normalmenge. Nur in den Jahren 1991 und 2003 wurde eine noch geringere Niederschlagssumme registriert.  Die  Zahl der Niederschlagstage war mit zehn um vier Tage geringer als üblich und auch die höchste 24-stündige Regenmenge blieb mit 11,1 Liter am 9. noch relativ bescheiden. An vier Tagen wurden Gewitter beobachtet, die aber keinen unwetterartigen Verlauf hatten.
Sonnenanbeter und Freibadbenutzer hatten im Sommer bislang wenig Grund zur Freude, im August wurden sie dann doch gründlich entschädigt. An der Wolfacher Sonnenstation am Vorstadtberg wurden 239,2 Sonnenstunden gezählt, ein Überschuss von 34 Prozent. Auch hier gab es nur wieder die Augustmonate der Jahre 2003 und 1991, die noch mehr Sonnenstunden verbuchen konnten. Zwölf (+7) heitere und nur sechs (-4) trübe Tage unterstrichen den heiteren Charakter des Monats. Das Bewölkungsmittel blieb mit 3,1 Achtel um 1,7 Achtel deutlich unter dem Durchschnitt und landete auch hier auf dem dritten Platz der Meßreihe.

 
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