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Viertägige Siebzigerfeier. Jahrgang 1944/45 mit vollem Programm Drucken E-Mail

[21.10.2015]
Hornberg. Noch einmal so richtig feiern wollte der Jahrgang 1944/45 bei seiner Siebzigerfeier am vergangenen Wochenende. So hieß das ausgegebene Motto auch „70 Jahr – graues Haar, doch immer noch fit für unser Treffen 2015“.


Bereits am Freitagabend trafen sich zwanzig ehemalige Klassenkameraden zu einem ersten „Beschnuppern“ im Krokodil. Nach kurzer Zeit machten auch schon die beliebten „Weisch-no“ Geschichten die Runde. Einige hatten sogar noch alte schwarz-weiß Fotos dabei, die selbstverständlich von Hand zu Hand weitergegeben wurden. Früh aufstehen hieß es dann am Samstagmorgen, denn schon um sieben Uhr wartete der Bus mit Reiseziel Heidelberg. Ein Kamerad hatte tatsächlich verschlafen. Er kam dann abends zum Abschluss noch dazu. Ein erster Halt wurde in Scherzheim bei Rastatt eingelegt. Dort war in einer heimeligen Landgaststätte ein Frühstücksbüffet „mit allem drum und dran“ für die  hungrigen Gäste aufgebaut worden. Man ließ sich deshalb auch Zeit, denn Heidelberg erreichte man bequem bis zwölf Uhr. Dort wartete bereits der kundige Stadtführer, der es in den neunzig Minuten gut verstand, die bedeutendsten  Sehenswürdigkeiten der altehrwürdigen Universitätsstadt nahe zu bringen. Um 14 Uhr bestieg man dann das große Ausflugsschiff, das die muntere Gesellschaft  in einer romantischen Fahrt durch herbstliche Landschaft am Ufer nach Neckarsteinach  brachte. Dort bestieg man wieder den Bus in Richtung Heimat. Im „Badischen Hof“ in Prinzbach ließ man den erlebnisreichen Tag mit einem leckeren Abendessen bei unterhaltsamen Gesprächen ausklingen.

Der verstorbenen Klassenkameraden gedachte man dann am Sonntagvormittag auf dem Friedhof. Man besuchte die Gräber von Gisela Lauble, geborene Lacoste, Erich Laumann, Doris Schmider, geborene Breithaupt und des erst jüngst verstorbenen Willi Lauble. Auch gedachte man der beiden Verstorbenen Ulla Beck, geborene Gabler und Inge Bayer, die an ihren jeweiligen Heimatorten beigesetzt sind. Klassensprecher Walter Kessler fand ehrende Worte des Gedenkens. Das gemeinsame Mittagessen ließen sich man sich in der „Rose“ schmecken. Am Nachmittag begab man sich auf historische Spuren. Den „Hornberger-Schießen-Weg“ hatten die meisten noch nicht gekannt. Sie waren dann am Ziel am Pulverturm mit der tollen Multi-Media-Show auch begeistert und sparten nicht mit Lob und Anerkennung für dieses Angebot ihrer Heimatstadt. In der Freilichtbühne hatten Hans-Peter Röck und Fred-Jürgen Becker zudem noch den Original-Prolog des „Hornberger Schießen“ dargeboten.

Bei Kaffee und Kuchen im Schlosshotel ließ Fred-Jürgen Becker in seiner Präsentation noch einmal die letzten zehn Jahre von der Sechziger- und der 65er-Feier, der Goldenen Konfirmation und den Frühjahrs- und Herbstwanderungen in Wort und Bild vorüber ziehen.

Zehn Unentwegte trafen sich dann am Montag, dem vierten Tag, zur schon traditionellen Vesperwanderung auf den „Großen Schanzenberg“. Sechs Jahrgänger hatten die Strecke von Hornberg oder vom Karlstein gar zu Fuß zurückgelegt. Belohnt wurde man  mit einem herzhaften Vesperbrett, das sich alle schmecken ließen. Die Gespräche am Tisch bereicherte Walter Kessler mit teils besinnlichen aber auch heiteren Weisheiten und Sprüchen, die bei den Anwesenden zu einer angeregten Aussprache führten. Der Abschied am Spätnachmittag fiel dann nicht so schwer, denn man will sich ja spätestens zur 75er-Feier oder den halbjährlichen Wanderungen wieder treffen. Alle waren sich zudem einig, vier unvergessliche und vor allem von Wieland Lauble und seinem Komitee hervorragend organisierte Tage erlebt zu haben.

Anlässlich ihrer Siebzigerfeier  führte der Ausflug des Jahrgangs 1944/45 am vergangenen Wochenende nach Heidelberg mit Stadtbesichtigung und Schifffahrt.

Text und Bild: Fred-Jürgen Becker

 
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