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Manfred Hildenbrand erhält Landespreis für Heimatforschungspreis überreicht

[02.12.2010]
Haslach/ Sulzburg. (csa) Bis auf den letzten Platz gefüllt war die über tausend Jahre alte Kirche St. Cyriak des ehemaligen Benediktinerinnenklosters zu Sulzburg im Markgräfler Land am frühen Donnerstag Abend. Unter den geladenen Gästen war neben zahlreichen Bürgermeistern aus ganz Baden-Württemberg, dem örtlichen Landkreisabgeordneten Gundolf Fleischer, zahlreichen hochkarätigen Vertretern von Kultur und Heimatpflege auch eine zehnköpfige Kinzigtäler Delegation unter der Leitung von Haslachs Bürgermeisterstellvertreterin Dr. Karla Mahne.

Das große Interesse galt den diesjährigen Preisträgern des „29. Landespreises für Heimatforschung“, der wichtigsten Auszeichnung in Sachen Heimatforschung und deren Publikationen, welche alljährlich in einem aufwändigen Wettbewerbsverfahren juriert vergeben wird. Heuer übergab kein geringerer als Kultusstaatssekretär Georg Wacker die Preise. Seit 2003 wird der Landespreis für Heimatforschung als würdiger Abschluss der jährlichen „Heimattage Baden-Württemberg“ verliehen, auch um die Bedeutung des Preises der Öffentlichkeit zu verdeutlichen. Der erste von insgesamt fünf Preisen und neun Anerkennungen ging nach Herrenberg an Volker Mall und Harald Roth für einen profunden Beitrag zur Aufarbeitung der Nazigewaltherrschaft, ein Gedenkbuch für 600 Häftlinge des dortigen KZs. Doch schon der zweite Name, den Georg Wacker aufrief, erfüllte die anwesenden Kinzigtäler mit Stolz. Haslachs Ehrenbürger Manfred Hildenbrand erhielt den zweiten Preis des „Landespreises für Heimatforschung“ für sein vierbändiges Chronikwerk „Haslach – Geschichte einer alten Marktstadt“. Staatssekretär Georg Wacker betonte in seiner erfrischenden Laudatio nicht nur die hervorragende Sachkenntnis, die wissenschaftliche Akribie und die jahrzehntelange Forschungsarbeit Hildenbrands, auch der klare Stil und die opulente Bebilderung rückte er in den Fokus seiner Betrachtungen. Besonders erwähnenswert war für Wacker auch die Tatsache dass Hildenbrand die „dunklen Kapitel der Geschichte nach 1933“ nicht außen vor gelassen habe. Manfred Hildenbrand nahm die Preisurkunde sichtlich gerührt in Empfang; im anschließenden Gespräch mit seinen Mitpreisträgern und Pressevertretern machte er bescheiden darauf aufmerksam, dass er die Auszeichnung nicht nur als persönliche Anerkennung betrachte, sondern auch und gerade als Würdigung des Engagements aller Beteiligter in Haslach, so besonders der Kommune und deren Entscheidungsträgern und Gremien, die ihn in seiner Arbeit stets mit großem Engagement unterstützt hätten. Der Preis verweise auf die Wichtigkeit der geschichtlichen Gesamtschau einer Stadt, nur so könne Geschichte wirklich lebendig werden. Im sich der Preisverleihung, die musikalisch von einem Schülerquintett der Musikschule Südlicher Breisgau sehr würdevoll begleitet war, anschließenden Empfang in der „Hubert-Braun-Stube“ der Stadt Sulzburg war Manfred Hildenbrand denn auch ein gefragter Gesprächspartner zahlreicher anwesender Öffentlichkeitsvertreter und andere Preisträger. Für Hildenbrand jedenfalls stellt der Preis auch einen Ansporn dar, in seinen forschenden und publizistischen Aktivitäten nicht nachzulassen.

 
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