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Spritziges Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Haslach e.V. Drucken E-Mail

 [11.05.2013]
Haslach. (syw). Das hat es bei einem Konzert des Haslacher Akkordeon-Orchesters noch nie gegeben: fetzige Songs, Lok’s die auf Rollschuhen durch die Stadthalle rasen, lodernde Feuer aus der Unterwelt des Phantoms der Oper, leuchtende Knicklichter und Standing Ovations. Die verschiedenen Gruppen des Haslacher Akkordeon-Orchesters haben bei ihrem sensationellen und gut dreistündigen Jahreskonzert am Samstag Abend in der ausverkauften Stadthalle richtig Gas gegeben, neue Wege eingeschlagen und gezeigt, dass das Instrument mit den Tasten und Knöpfen wieder voll im Trend liegt.


Längst hat es nicht mehr den Volksmusikcharakter wie vor einigen Jahren noch, und auch für Kids ist das Akkordeon wieder interessant geworden. Mit einem rasant fetzigen Konzert, gespickt mit extravaganten Highlights und Überraschungseffekten, haben sich die Akteure in die Herzen der Zuhörer gespielt.

Die vor der Bühne aufgebaute Rampe sowie die mit Zügen ausgestattete Bühnendeko deuteten schon vor Konzertbeginn auf den nahenden „Starlight Express“ hin. Monatelang haben sich die Akkordeonisten sowie der Projektchor durch Konzertproben und Üben selbst motiviert und aufs höchste Niveau getrimmt. Unter dem Motto „rasant und fetzig“ hatte Dirigent Waldemar Scheliga, selbst begnadeter Akkordeonspieler, ein Programm der Spitzenklasse auf die Beine gestellt, das hervorragend beim Publikum ankam. Tobias Rauber umschrieb die einzelnen Programmpunkte mit ansprechenden und launigen Geschichten. Eine professionelle Ton- und Lichttechnik zauberte ein besonderes Flair, das von der ersten Minute an die Halle durchflutete.

Zum Opening flog man mit dem 9-köpfigen Schülerorchester, unter Leitung von Waldemar Scheliga, mit der „Starwars“ Filmmusik ins All, mit zwei weiteren flotten Melodien sowie der Zugabe konnten die Kinder überzeugen. Die dreizehn Mitglieder des Jugendorchesters, unter Leitung von Manfred Brohammer, gaben anschließend mit den „Toten Hosen“ und ihrem Song „Tage wie Diese“ richtig Gas, bevor man mit Elton John einen Abstecher zum König der Löwen in die Savanne Afrikas unternahm. Die elfjährige Solistin Angelina Schmid aus Schnellingen bekam tosenden Applaus für ihren Song „Nessaja“ von Peter Maffay. Gedanken um das Wohl unseres Planeten machten sich die Akteure beim „Earth Song“ von Michael Jackson und schwelgten dann im amerikanischen Traum mit „California Dreaming“. Als Zugabe gab’s ein Misch-Masch aus zehn unterschiedlichen Songs, der Haslacher Narrenmarsch als auch das Badner-Lied wurden dabei kurz angestimmt. „Peter Pan“ krönte den Auftritt der Akkordeon-Jugend.


Die Harmonika-Freunde, unter Leitung von Paul Neumaier, beschäftigten sich mit der Operette „Der Vogelhändler“. „Ich bin die Christel von der Post“ sang Susanne Geßner hervorragend, während Tenor Rolf Schneider mit dem ergreifenden Evergreen „Wie mein Ahnl zwanzig Jahr“ Jugenderinnerungen wach rief und für Gänsehaut pur sorgte. Danach hüpften und jauchzten die Herzen der Gäste mit „Tanzen möcht’ ich“ im Dreivierteltakt. Die „Stramme Jugend“ von Jakob Vögele gab’s als Zugabe für alle mitklatschenden Marschfreunde. Bravo-Rufe und tosender Applaus belohnte die Akteure dafür.

Nach der Pause ging’s beim Hauptorchester, unter Leitung von Waldemar Scheliga, um den heißen Boxkampf von „Rocky“. Mitreißend und packend, versprühte zu Beginn ein Schlagzeugsolo, gekoppelt mit beeindruckenden Licht- und Nebeleffekten, die Energie dieses Showkampfes im Saal. Der Einmarsch des Hauptorchesters in die Stadthalle perfektionierte die Show perfekt. Sie zogen alle Register mit „Rocky in Concert“ und der Jazz-Komposition „Mercy, Mercy, Mercy“, die Joe Zawinul 1966 schrieb. Rauchig und kratzig sang Bernd Obert gemeinsam mit dem Background des Projektchores die Ballade „Nothing els Matters“ von „Metallica“. Der elektrische Gitarrensound von Florian Schwendemann setzte dabei Akzente und unterstrich den Gesang der drei coolen Jungs (Ralf Brudy, Jürgen Maier und Bernd Obert) mit Sonnenbrille.

Schauplatz der schaurigen Musicalgeschichte „Das Phantom der Oper“ ist die Pariser Oper im Jahre 1877. Die Hauptfigur, der Mann mit der Maske, setzte Jürgen Maier  perfekt in Szene. Sein Gesang, in Kombination mit Solistin Tabitha Eisenmann ging durch Mark und Bein und bezauberte.
Beim letzten Highlight wusste man endlich wozu die Rampe vor der Bühne aufgebaut worden war. Rasant fegten die vier „Loks“ des Musicals „Starlight Express“ auf Rollschuhen darüber und auch immer wieder durchs Publikum. Dieses Liedertheater beinhaltete mehrere Songs um die Solisten Margarete Brucker-Prinzbach, Jan-Niklas Mahr sowie Jürgen Maier mit Tochter Sandra. Knicklichter leuchteten in allen Farben, als man gemeinsam mit Rosi Negrini den Hit von Queen „We are the champions“ anstimmte.

Anna Kinast, Michael Schmid, Markus Himmelsbach (alle Akkordeon) sowie Ruben Schneider (Keyboard) absolvierten bravourös ihren ersten Auftritt im Hauptorchester. Die Vereinsvorsitzende Ulrike Mangold war sprachlos und überwältigt, wie gut das Konzert mit seinen Showeffekten angekommen ist und dankte dem Publikum auf Herzlichste für den tosenden Applaus mit Standing Ovations. Nach drei Zugaben durfte sich das Akkordeon-Orchester endlich vom restlos begeisterten Publikum verabschieden.

 
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