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Skatrunde HOSS feiert Vierzigjähriges Drucken E-Mail

Vier bekannte Haslacher reizen und dreschen immer  montags

[30.09.2012]
Haslach. fjb. In den Sechziger und Siebzigern war die Kultserie „Bonanza“ eine der beliebtesten Dauerbrenner im deutschen Fernsehen. Der „Stämmige“ der Cartwright-Brüder hieß Hoss und HOSS nennen sich auch die vier Skatbrüder, die sich jeden Montag zur Ausübung des beliebtesten Kartenspiels der Deutschen treffen: Hochstein Bruno, Offenburger Josef, Sass Peter und Stöhr Günther. Alles sind wohlbekannte , geschätzte und alt eingesessene Haslacher Bürger.

 

 

 

Mit ihren 40 Jahren kommt die Haslacher  Skatrunde HOSS nun ins Schwabenalter. Günther Stöhr (von links), Josef Offenburger, Bruno Hochstein und Peter Sass wollen selbstverständlich weitermachen, zumindest bis zum goldene Jubiläum in zehn Jahren.  In der Mitte  brauchte  die prächtige Geburtstagtorte nicht lange zum Verzehr locken.

 

1972 gründeten sie ihre Skatrunde, die sich seither immer am Montagabend bei jeweils einem anderen reihum trifft. Durch ihre gemeinsame  Vereinstätigkeit oder auch durch verwandtschaftliche Beziehungen waren sie sich deshalb bestens bekannt. Auch den Zugang zum Skatspiel fanden sie quasi schon in ihrer Kindheit und Jugend. „Großeltern und Eltern spielten zuhause leidenschaftlich Skat. Ich stand alskleiner  Bub  schon daneben und kiebitzte. So erlernte ich das Kartenspiel sehr schnell.“, schildert Peter Sass seine Jugenderlebnisse. Seine fast neunzigjährige Mutter macht auch heute noch gerne in einer Skatrunde mit und verblüffte schon so manchen männlichen Spieler.

Während die Männer ihre Karten mischen, ausgeben, reizen und dreschen, spielen die Damen im Nebenzimmer ebenfalls Karten, allerdings Romme‘. Dass dabei ein Schwätzchen nicht fehlen darf, lockert den Abend gelungen auf. Gab es anfangs nur Bier und Salzstängele zum Knabbern nebenbei, so stärkt man sich heute bei einem  Essen vor dem Spiel. Die kleinen Cent-Beträge als Einsatz wandern je nach Erfolg oder Misserfolg  in ein Kässchen, dessen Inhalt einmal im Jahr für ein gutes Essen ausgegeben wird. Schriftlich festgehalten wird alles auf extra dafür gedruckten und selbst entworfenen Formularen. Klar, dass Mitspieler und Ehren-Bäckerinnungsobermeister Bruno Hochstein anlässlich des Jubiläums für eine prächtige Geburtstagtorte gesorgt hatte, die am gleichen Abend noch angeschnitten und mit Genuss verzehrt wurde. Obwohl sie jetzt  gemeinsam knapp dreihundert Lebensjahre zusammen bringen, ist es das Ziel der vier unentwegten Skatbrüder , in zehn Jahren das „Goldene“ zu feiern.

 
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