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Haslacher Wirtschaftsgespräche „Wirtschaft trifft Kommunalpolitik“ Drucken E-Mail

Erfolgreiche Neuauflage im Klosterhof

[10.06.2008]
Haslach (csa). Nunmehr zum zweiten Mal trafen sich Haslachs Geschäftsleute mit den gewählten Vertretern aller Haslacher Bürgerinnen und Bürgern zum Meinungsaustausch in entspannter Atmosphäre. Die Haslacher Wirtschaftsgespräche, die  unter dem Motto „Wirtschaft und Kommunalpolitik im Dialog“ dieser Tage im Kreuzgang des Alten Kapuzinerklosters stattfanden, waren auch in ihrer Neuauflage ein voller Erfolg. Ein fast vollzählig erschienener Gemeinderat, das Gros der aktiven Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins, die Vertreter der Haslacher Verwaltung und weiterer öffentlicher Organisationen wie der TIGK e.V., die stolze Zahl von fast einhundert Erschienenen macht alleine schon die Bedeutung, die die Beteiligten dem Abend zumaßen, deutlich.

 

 
350 Jahre Hansjakob // Vorsitzende Mechtild Bender (links) zusammen mit Geschäftsführer Martin Schwendemann (rechts) gratulierten den Betriebsinhabern Elke und August Müller im Namen aller Vereinsmitglieder auf das Herzlichste

 

Und der begann mit einer Überraschung: Markus Knoll, nicht nur Geschäftsführer von Hitradio Ohr sondern auch erfahrener Radiomacher gab im –natürlich fingierten- lauten Handyanruf mit der Redaktion eine kurzweilige Einführung, nicht ohne die Chance zu nutzen, allen Anwesenden den ab 01. Juli auf Sendung gehenden Lokalsender „Schwarzwaldradio“ vorzustellen. Die Geschäftswelt nahm die Stärkung des Medienstandorts Haslach nicht nur erfreut zur Kenntnis, sondern sah darin eine deutliche Verbesserung der Kinzigtäler Medienlandschaft insgesamt. Mechtild Benders Rück- und Ausblick war ganz der souveränen Vorsitzenden: kurz und knapp ließ sie die allesamt erfolgreichen und recht zahlreichen Aktionen 2007 und des laufenden Jahres Revue passieren, ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aktionen fehlte ebenso wenig wie die Begrüßung neuer Mitglieder und der Blick auf die wirtschaftlichen Veränderungen auch im Umfeld des Vereins. Flammend indessen war Benders Appell an die Kommunalpolitik, die Parkplatzsituation in Haslach im Auge zu behalten, der Parkplatz des ehemaligen Hukla-Areals sei absolut notwendig, um den allerdringensten Bedarf an Kundenparkplätzen direkt und indirekt abzudecken. WRO Geschäftsführer Manfred Hammes Überraschungsgast des Abends, bestach durch eine ebenso kurzweilige wie zielsichere Kurzanalyse der Situation von Haslach: Hammes war schon am Nachmittag angereist und hatte mehrere Runden durch die Stadt gemacht, das Ergebnis seiner spontanen Außensicht lautete verkürzt: In Haslach ist „einfach alles da“, und wichtiger noch: „Haslach macht nichts falsch“. Besonders bemerkenswert sei der hohe Sauberkeitsstandard im gesamten Stadtgebiet, der fulminante Blumenschmuck und vor allem auch die Tatsache, dass Haslach keine Parkgebühren verlange. Vom Branchenmix könne man ohnehin nur schwärmen, Fremdschätzungen unterstellten ob des guten Mixes der Stadt sowieso stets mindestens 15.000 Einwohner statt der tatsächlichen 7000. Bürgermeister Heinz Winkler hörte diese Worte nicht nur aufmerksam, er folgte in seiner programmatischen Rede auch den Geheimnissen des wirtschaftlichen Erfolgs hinter den sichtbaren Zeichen, die die Baukräne tagaus und tagein seit dem vergangenen Treffen geschaffen hätten. Für Winkler ist es das positive Einmischen der Wirtschaft in die Kommunalpolitik, das qualifizierte gemeinsame Artikulieren der Interessen, die zusammen mit der Tatsache, das Haslachs Wirtschaftsförderung letztlich von den Betroffenen selbst gestaltet und nicht Dritten überlassen wird, eine erfolgreiche Mischung zum Wohle Aller ergebe. Manifest wurde solch gutes Miteinander denn auch in der Ehrung, die der Verein dem ältesten Betrieb Haslachs zuteil werden ließ: anlässlich des 350. Jubiläums der „Hansjakobs“ gratulierten Vorsitzende Mechtild Bender (links) zusammen mit Geschäftsführer Martin Schwendemann (rechts) Elke und August Müller zum Betriebsjubiläum mit einer Magnum Flasche Sekt, einem Blumenstrauß und den besten Wünschen für die weitere Zukunft des Unternehmens.

Zahlreiche Einzelgespräche und kleine Gruppen Diskutierender dominierten noch lange nach dem Ende des offiziellen Teils das Bild im Kreuzgang des Alten Klosters. Genau so hatten es sich die Verantwortlichen auch gewünscht: Wirtschaft und Kommunalpolitik sollten ins Gespräch kommen – und genau das taten sie.

 
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