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Harmonie von Wein und Büchern Drucken E-Mail

Katholische Frauengemeinschaft lud ein

[05.11.2011]
Haslach. fjb. „Einen Abend für Literaten und Genießer“ durften die zahlreichen Besucher, die den „Buchladen“ in der Hauptstraße von Ulrike Limberger bis auf den letzten Platz füllten, am Donnerstag erleben. Dass es zwei höchst vergnügliche und unterhaltsame Stunden wurden, war das Verdienst von Vorleserin Heidi Firnkes und Weinkenner und Weinliebhaber Martin Eitel. Beide harmonierten in gelungener Weise zusammen und das erwartungsfrohe Publikum sah sich allerbestens unterhalten. Gaumen und Gehör wurden in das Weinland Burgund entführt, denn die Geschichten hatten den Wein als Inhalt, ebenso wie die Gläser, in denen die edlen Tropfen serviert wurden.

 



Der Haslacher „Buchladen“ von Ulrike Limberger (rechts) war das gelungene Ambiente eines höchst vergnüglichen Abends der katholischen Frauengemeinschaft mit ihrer Vorsitzenden Regina Prinzbach (links) sowie Heidi Firnkes (2. von rechts) als Vorleserin mit angenehmer Stimme und Martin Eitel (2. von links) als fachkundiger Weinkenner und Weinliebhaber.  


Aus Alfred Komareks amüsanten Kriminalgeschichten „Zwölf mal Polt“ hatte Heidi Firnkes die erste Kurzgeschichte ausgesucht, die als Handlungsort einen Weikeller hatte, in dem sich gar seltsame Dinge ereigneten.  Auch in „Roter Oktober“ aus einer Sammlung von Kurzgeschichten, handelte es sich um zwei Männer, die es mit List und Tücke immer wieder verstanden, dass ihr Weinfass mit dem geliebten Rebensaft stets gut gefüllt war. Die Vorleserin bestach durch ihre ruhige, aber dennoch immer Spannung erzeugende Stimme, so dass es wirklich ein Hörgenuss war, ihrem Vortrag zu folgen.

Zwischen den Lesestücken stand dann der Weingenuss im Mittelpunkt. Dass Martin Eitel ein ausgezeichneter Kenner französischer und besonders burgundischer Weine war, verriet schon die Art und Weise, wie er es verstand, die drei Weiß- und zwei Rotweine in blumiger aber stets fachmännischer Sprache zu beschreiben. Anbau, Pflege, Kultivierung und Geschichte des Weins wusste er in interessanter und anschaulicher Weise darzustellen, so dass die stets aufmerksamen Zuhörer mit den entsprechenden Informationen bedient wurden. Nach dem Appetitanreger, einem gepflegten Cre‘mant – so werden die Schaumweine außerhalb der Champagne bezeichnet – wurden drei verschiedene Weißweine gereicht, darunter auch der bekannte Chardonnay. In der zweiten Lesepause durften die Besucher zwei Pinot-Noir-Weine verkosten, zu denen Martin Eitel ebenfalls Interessantes zu erklären wusste.

Dass die Haslacher Frauengemeinschaft ihren Jahresausflug 2012 in die Weingegend des französischen Juras  unternimmt, wobei Martin Eitel als Reisebegleiter dabei ist, verspricht den Erfolg schon im Voraus. Mit Dankesworten und kleinen Geschenken an die Gestalter des Abends beschloss Vorsitzende Regina Prinzbach ein Veranstaltungsangebot, das einmal neue Wege beschritt und ein echter Volltreffer war.

 
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