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Gespräche - Schlüssel für gute Partnerschaft Drucken E-Mail

[28.04.2008]
Haslach. Anlässlich des 20-jährigen Bestehen der ökologischen Verbrauchergemeinschaft Kinzigtal Kiebitz e.V.  in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Haslach-Zell, konnte der  bekannte Buchautor, Philosoph u. Psychotherapeut Mathias Jung eingeladen werden.
In seinem Vortrag  am 28. April 2008 „Das Paar im Wandel“  gab er hochkarätige Tipps für Paare von der Jugend, Lebensmitte  bis zum Alter. Mit einem Zitat von Bertolt Brecht „Die Liebe ist eine Produktion“ eröffnete er den Vortrag und war schon mitten im Thema. „Warum ist heute die Beziehungsarbeit so wichtig? Weil heute im Zeitalter der Gleichberechtigung die Frauen ihren eigenen Weg gehen, so Jung“. Er durchleuchtete Paarkrisen  mit vielen Beispielen aus seiner  Praxis und das auf eine sehr humorvolle Art und Weise. Selbst Themen wie die Sexualität sprach er klar und deutlich aus, jedoch mit sehr einfühlsamen Worten, sodass sich keiner der ca. 300 Zuhörer unwohl fühlte. Immer wieder betonte er, wie wichtig die Kommunikation zwischen den Paaren ist. „Sprechen Sie miteinander, klären Sie alles. So wie es Arbeiter und Gewerkschaften tun“, so Jung.

 Ein wichtiges Hilfsmittel, das der Therapeut mit auf den Weg gab,  ist das einstündige  Zwiegespräch. Hier wird ein fester Termin im Monat vereinbart. Jeder darf 20 Minuten reden, der andere Partner  muss unbedingt zuhören und darf auf  keinen Fall unterbrechen. Die letzten 20 Minuten werden dann gemeinsame Lösungen für die besprochenen Probleme, Wünsche, erarbeitet. Als “Gebot in jeder Partnerschaft sei  die Tugend - verzeihen können -. Wenn jemand das nicht kann, sitzt man im Museum der Verletzungen, dann ist es Zeit zu gehen,  so Jung.“

Jeder Mann braucht einen besten Freund

Bei Frauen sei dies selbstverständlich, dass sie eine Freundin haben, neun von zehn Frauen haben eine. Bei Männern sei dies so, dass neun von zehn keinen Freund haben. Wichtiger als alles Andere, sei der Austausch von Zärtlichkeiten. Der Kuss am Morgen, die innige Umarmung am Abend. Es sind die vielen Kleinigkeiten, welche eine zufriedene und glückliche Partnerschaft ausmachen. „Eine funktionierende Partnerschaft ist tägliche Arbeit und fällt nicht vom Himmel“ so Jung. Der Referent erläuterte auch die drei Scheidungswellen. Wenn das Kind da ist und die Paare sich nur noch als Eltern definieren und überfordert sind. In der Lebensmitte zwischen 40-50 Jahren, wenn Zwischenbilanz gezogen wird und dann noch,  wenn die Kinder aus dem Haus sind und  der Ruhestand kommt. Wenn die Partner sich hier keinen neuen Sinn geschaffen haben, stehen sie  plötzlich vor einer inneren Leere. Hier empfiehlt er auch die Mitarbeit im sozialen Bereich wie zum Beispiel in  Hospizen oder ganz neue Projekte.  Mit großem Beifall wurde Mathias Jung vom Publikum verabschiedet. Anschließend  konnten seine Bücher am Stand des „Bücherwurm“ erworben werden, die er dann auch noch signierte. Für ganz persönliche Fragen stand der  Autor noch bedingungslos zur Verfügung. Der Kiebitz lud die Gäste zu einem reichhaltigen, schmackhaftem  und mit Liebe zubereitetem Vollwertbuffet ein. So konnten die Zuhörer noch miteinander nette Gespräche führen.

Weiter Informationen  Kiebitz e.V. unter Tel. 07832/4397,
www.ggb-lahnstein.de Tel. 02621/917017

Text und Foto Silvia Lehmann 

 
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