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Fischerbach (ots). Die Vermisstensuche nach einer 8-Jährigen konnte am Sonntagabend erfolgreich beendet werden.



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Festgottesdienst zur Amtseinführung Drucken E-Mail

[02.04.2015]
Haslach. (fjb) In einem beeindruckenden feierlichen Gottesdienst wurde Christian Meyer am Samstagnachmittag in der vollbesetzten evangelischen Kirche und einer großen Zahl von Gästen von Dekanin Jutta Wellhöner offiziell als neuer Pfarrer von Haslach eingeführt.


Seit zwei Jahren wirkt Christian Meyer  bereits als „Pfarrer zur Probe“ in der Haslacher Gemeinde und hat schon seine segensreichen Spuren geprägt. Nachdem er und seine Familie sich nach der Probezeit für Haslach entschieden hatten, herrscht allseits Dankbarkeit und Freudeüber diesen Entschluss. Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes stand die Segnung des Pfarrers durch Dekanin Jutta Wellhöner aus Offenburg sowie durch Pfarrer Mirko Diepen aus Gutach und dem Kirchengemeinderatsvorsitzenden Martin Hartmann. Auch überreichte die Dekanin, die Pfarrer Meyer durch seine zweijährige Probezeit begleitete, die Ernennungsurkunde des  Oberkirchenrats in Karlsruhe. „Pfarrer, ausgezeichneter Prediger, Moderator, einfühlsam und frisch mit respektvoller und Wert schätzender Art, der auch heiße Eisen anfasst und Durchsetzungskraft besitzt“ charakterisierte die Dekanin die Eigenschaften des neuen Pfarrers. Sie stellte ihre Predigt unter ein Wort des Apostels Paulus „Reden was gut ist, was erbaut und was notwendig ist.“ Unter die Jahreslosung „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ machte Pfarrer Meyer dann zum Leitwort  seiner Predigt. Es geht ihm besonders um das Miteinander der Christen innerhalb der Gemeinde und der Kirche. Dazu gehört aber auch der Kontakt und der Austausch mit den anderen christlichen Kirchen und den Glaubensgemeinschaften wie den Islam. Deshalb ist ihm auch die Ökumene eine Herzensangelegenheit. Das Zusammenwirken mit den benachbarten Gemeinden  gehört ebenso dazu wie der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl der zu Haslach gehörenden evangelischen Christen in Fischerbach, Hofstetten, Mühlenbach und Steinach mit ihren insgesamt zweitausend Gemeindegliedern.
Der Gottesdienst zeichnete sich durch seine Vielfältigkeit, Lebendigkeit und Fröhlichkeit  aus, wobei auch nicht mit spontanem Beifall gegeizt wurde. Viel Gesang und Musik erfüllten die Kirche. Vom mit Inbrunst gesungenen Choral „Großer Gott, wir loben Dich“ über die Beiträge des Kirchenchors bis zum Vortrag der Konfirmanden, die ihren Pfarrer mit dem modernen Lied „Ein Hoch auf uns“ des deutschen Liedermachers und Musikers  Andreas Bourani  erfreuten. Hinzu kam noch der Vortrag des „Chor der Lobpreisgruppe“ sowie einer großen Gruppe von Instrumentalisten.
„Danke für diesen schönen Tag, den ihr mir und meiner Familie bereitet habt“, beschrieb Pfarrer Meyer freudig ergriffen sine Befindlichkeit. Als äußeres Zeichen  überreichte er allen verantwortlichen Mitwirkenden eine Rose. Die letzte Blume erhielt seine Frau für ihr Ja zu Haslach und ihr großes Verständnis für seinen Dienst, der sicherlich über die 41 im Vertrag stehenden Wochenarbeitsstunden hinausgehen wird.

 Grußworte und Gratulanten

Viele Hände durfte Pfarrer Christian Meyer anlässlich seiner feierlichen Amtseinführung am Samstagnachmittag in der evangelischen Kirche drücken. Denn eine große Schar von Gästen und Gratulanten war gekommen, um ihm nach dem Festgottesdienst beim Empfang alles Gute, vor allem aber Gottes Segen zu wünschen. Neben der Gemeinde, die das Gotteshaus bis auf den letzten Platz füllte, waren auch Vertreter aus Kirche, Politik und öffentlichem Leben als Gäste gekommen, um ihre Freude über die Wiederbesetzung der Pfarrstelle in Haslach zum Ausdruck zu bringen: die Bürgermeister der Raumschaft  mit Heinz Winkler, Henry Heller, Frank Edelmann, die Bundestagsabgeordenten Cordula Kovac und Peter Weiß, die Landtagsabgeordnete Sandra Boser, Pfarrer Mirko Diepen für die Pfarrer der Raumschaft,  Pfarrer Helmut Steidel, Pfarrer Klaus Klinger  und Gemeindereferentin Petra Steiner von der katholischen Kirchengemeinde, Nurullah und Merican Durmus sowie Recep Keles von der türkisch-islamischen Gemeinde DITIP, Vorstandsvorsitzender Mathias Wangler von der Sparkasse Haslach-Zell  und Vorstand der Volksbank Kinzigtal Martin Heinzmann. Der Kirchengemeinderat und Gemeinderäte der Stadt Haslach und der umliegenden Gemeinden  reihten sich ebenso in die Gruppe der Gratulanten als auch die Vertreter der verschiedenen kirchlichen Kreise.

Seitens der Kirchengemeinde hieß Martin Hartmann als Vorsitzender  des Kirchengemeinderats den neuen Pfarrer und seine Frau und seine Familie herzlich willkommen. Gemeindereferentin Patra Steiner sprach in Vertretung von Pfarrer Helmut Steidel, der wegen der Abendmesse nur dem Gottesdienst beiwohnen konnte, für das ökumenische Seelsorgeteam beider Kirchengemeinden, das sich in regelmäßigen Abständen zum gemeinsamen Austausch trifft. Dankbar für den bereits begonnenen Dialog zwischen Christen und Muslimen zeigte sich die Sprecherin der türkisch-islamischen Gemeinde Merican Durmus. Dabei erinnerte sie an den Kanzeltausch mit der evangelischen Gemeinde und weitere gemeinsame Projekte. Für die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, deren evangelische Christen zur Haslacher Gemeinde gehören, lobte  Bürgermeister Henry Heller die bereits erfolgten  Kontakte und bot auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit an. Bürgermeister Heinz Winkler freute sich, dass sich Pfarrer Meyer für Haslach entschieden habe. Landtagsabgeordente Sandra Boser von den Grünen und Bundestagsabgeordneter Peter Weiß boten seitens der Politik eine stets „offene Tür“ für die Anliegen der Kirche an. Sparkassendirektor Mathias Wangler kam nicht mit leeren Händen, sondern hatte, wie alle anderen Gratulanten auch, einen Geldbetrag auf das Konto „Fehrenbacher Hof“ überwiesen. Vom „Überkonfessionelle Bibelkreis“ überbrachte Christel Henninger die Glückwünsche. Heinrich Stöhr von der Kolpingsfamilie hatte symbolische Geschenke dabei. So zum Beispiel Pfeffer und Salz zur Würze der Predigten. Beate Stulz und  Marianne Keßler , die den Kindergottesdienst betreuen, betonten die enge Verbundenheit von Kindern und Erwachsenen in den Familiengottesdiensten.  Trotz des Wunsches von Pfarrer Meyer, an Stelle von Geschenken einen Betrag für die notwendige Renovierung des Jugendheims „Fehrenbacher Hof“ zu spenden, hatten alle trotzdem noch kleine persönliche Geschenke für die Familienmitglieder dabei, worüber sich diese sehr freuten. Beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal führte der neue Pfarrer, der sich vom Gottesdienst und der großen Teilnahme der Gemeinde und der Gäste sehr berührt und beeindruckt zeigte,  bereits viele interessante Gespräche.
 
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