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Die Hansjakobgesellschaft hat einen neuen Vorsitzenden Drucken E-Mail

Dr. Thomas Bauer zum Präsidenten die Literaturgesellschaft gewählt

[25.04.2012]
Haslach (csa) Die Verantwortlichen scheinen es geahnt zu haben, als sie die Generalversammlung der „Heinrich-Hansjakob Gesellschaft“, die traditionell in der Hansjakobgedenkstätte „Freihof“ stattfindet, in den Laible-Saal verlegten und so deutlich mehr Platz schufen für die Versammlung. Denn mit rund 30 Erschienenen war diese Wahlversammlung gut so besucht wie sonst keine der Regularienveranstaltungen des Vereins, der seinen Sitz in Freiburg hat, aber in Haslach im Kinzigtal wohl einen Großteil seiner Vereinsarbeit fokusiert findet. Bürgermeister Winkler begrüßte die Versammlung, auch wenn er selbst und einige Mitglieder den Treppenzugang zum Laible-Saal –eine klassische Dachgeschosslage- als nicht unbedingt besonders besucherfreundlich empfanden, sei die Entscheidung unter Kunst zu tagen, gut gewesen.

 

 

Der bewährte Gesamtvorstand hat einen neuen Vorsitzenden: (vlnr) Manfred Hildenbrand, Christine Schroth, der neue Vorsitzende Dr. Thomas Bauer, Peter Schäfer, Ursula Kunz, Henry Heller.

 

Seit dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Heinrich Lehmann (Waldkirch) im vergangenen Jahr hatte Manfred Hildenbrand (Hofstetten) in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender die Geschicke dieser literarischen Vereinigung gelenkt und gab nun Rechenschaft: Dem Nachruf auf den verdienstvollen Heinrich Lehman schloss sich die Publikationsliste an, die neben dem beliebten Hansjakobbrief auch die erfolgreiche Herausgabe des „Hagnauer Tagebuchs“ von Hansjakob vermerkte. Höchst erfreulich auch die Entwicklung der Mitgliederzahl, konnte doch erstmals die 500er Marke durchbrochen werden, was sich auch im positiven finanziellen Ergebnis, das der Vereinsschatzmeister, Hofstettens Bürgermeister Henry Heller im Zuge der Berichte froh verkünden durfte, niederschlug. Mit Sorgen vermerkte Hildenbrand die Entwicklung um die „Kartause“: der einzigen Gedenkstätte Hansjakobs in Freiburg drohe die Schließung, da das Gebäude zu einem College umgenutzt werden solle.

Zur notwendig gewordenen Neuwahl des Präsidenten gab Hildenbrand eine eindeutige Vorstandsempfehlung: Dr. Thomas Bauer, Geschichtswissenschaftler an der Universität Freiburg wurde denn auch fast einstimmig von der Versammlung gewählt, auch wenn die spontane Kandidatur eines Heidelberger Mitglieds, dessen Selbstvorstellung ein wenig die Züge einer Werbeveranstaltung für seine eigene Vortragsreihe trug sogar eine schriftliche Wahl notwendig machte.

Der Historiker, Kunstgeschichtler und Germanist Dr. Thomas Bauer wohnt und arbeitet in Freiburg und war längere Zeit an verschiedenen Museen in Niedersachsen und Baden-Württemberg tätig unter anderem mit Ausstellungen zur Kunst- und Kulturgeschichte, Landes- und Regionalgeschichte. Derzeit ist er als Leiter eines Internationalen Studienprogramms und Dozent für Internationale Wirtschaftbeziehungen an der Universität Freiburg und an der Universität Bari als Honorarprofessor tätig. Bauer ist seit 1999 Vorstandsmitglied der Heinrich Hansjakob Gesellschaft. Sein reich bebilderter Antrittsvortag als Präsident war wohlüberlegt gewählt: „Hansjakob und Freiburg“ zeigte eindrucksvoll das Zeitkolorit und das Lebensumfeld Hansjakobs in allen Freiburger Lebensabschnitten, vom Schüler bis hin zum Literaten in den Kartaus und dem Pfarrer der wichtigsten Freiburger Pfarrei St. Martin. Das Thema streifte durchgängig auch die „Verortung“ Hansjakobs in Freiburg und stellte so implizit immer bohrende Frage des Gedenkens der Stadt Freiburg und ihrer Bürger an diese große badischen Persönlichkeit in einer Zeit großer Umbrüche, wie sie das ausgehende 19te Jahrhundert auch und gerade in Freiburg darstellt.

Die Hansjakobgesellschaft, soviel wurde schnell klar, wird sich auch unter Dr. Thomas Bauer weiterhin eindeutig zur Gedenkstätte Hansjakobs in Freiburg positionieren. Nach Abschluss des erfrischenden Vortrags, der von der Versammlung mit großer Freude aufgenommen wurde, lud die Stadt Haslach zum Empfang ein, der von den „Haslacher Bürgerinnen“ in ihrer schmucken Tracht organisiert war. Gute Gespräche mit und zahlreiche Wünsche an den neuen Präsidenten prägten diesen würdigen Abschluss.

 
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