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24-Stunden-Übung der Haslacher Jugendfeuerwehr Drucken E-Mail

[24.5.2007]
Haslach (mk/knu). Wie anstrengend ein Tag als Feuerwehrmann sein kann, das erlebten 11 Jugendliche der Haslacher Jugendfeuerwehr. Eine 24-Stunden-Übung stand auf dem Dienstplan der 14- bis 16-jährigen. Jugendwart Boris Schmid hatte sich gemeinsam mit seinen Jugendleitern ein Programm ausgearbeitet, das den Jugendlichen das ganze Spektrum des Feuerwehrdienstes aufzeigte.

 

 

 

Schon kurz nach Dienstbeginn ging der erste Alarm: Die Gruppe rückte aus nach Bollenbach zu einem Kellerbrand. Nach dem Abendessen musste ein PKW-Brand bekämpft werden, ehe etwas Zeit zur Kameradschaftspflege verblieb. Kurz nach Mitternacht war wiederum Hilfe notwendig. Nach einem inszenierten Mord musste die Einsatzstelle am Bächlewald ausgeleuchtet werden. Die Nacht wurde dann natürlich in Schlafsäcken im Feuerwehrhaus verbracht. Doch bereits um 5 Uhr morgens war die Nachtruhe vorbei. Beim ehemaligen Sägewerk stand ein Suizidversuch an. Mit dem Sprungretter und etwas Zureden meisterten die Jugendlichen auch diese Situation. Kaum zurück im Gerätehaus, musste die Mannschaft schon wieder ausrücken. Dieses Mal war das Schwimmbad Ziel, wo eine leblose Person aus dem Wasser gerettet werden musste. Nach einem Fehlalarm wurde dann die kaum vorhandene freie Zeit genutzt, um Geräte und Schläuche zu reinigen. Dass die Jugendlichen auch bei Verkehrsunfällen wissen wie man eingeklemmte Personen rettet, mussten sie bei einem Einsatz im Eichenbach unter Beweis stellen.

Nach dem Mittagessen stand zum Abschluss der 24-Stundenschicht der Höhepunkt an. In Schnellingen galt es, einen in Flammen stehenden Holzhaufen zu löschen. Der Rauch war schon auf der Anfahrt zu erkennen, das Feuer verlangte den Jugendlichen alles ab. Dass gegen Ende einer Übung nicht nur das Feuer sondern auch mal die Kameraden etwas Wasser abgekommen, ist nicht ungewöhnlich.

Nachdem abschließend die Fahrzeuge wieder sauber waren, konnten sich die Jugendlichen am Grill stärken und das Lob der Jugendleiter für ihre Einsätze in Empfang nehmen.

Text und Bilder: Markus Knupfer

 
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