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[26.10.2020]
Fischerbach (ots). Die Vermisstensuche nach einer 8-Jährigen konnte am Sonntagabend erfolgreich beendet werden.



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Mooji



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Musical „Esther – Die Königin“ vom Adonia-Chor perfekt aufgeführt Drucken E-Mail

[04.11.2013]
Fischerbach. fjb. Zu den Perlen begeisternder moderner Musik zählt ganz bestimmt das Musical „Ester – Die Königin“, Musik und Text von Markus Heusser und Mitarbeitern. Über siebzig Mädchen und Jungen des Adonia-Chors zogen  mit ihren jungen, frischen Stimmen  das restlos begeisterte Publikum in ihren Bann.


Die schöne Jüdin Esther (rechts) heiratet den mächtigen Perserkönig Xerxes (links)
und das ganze Volk huldigt dem jungen Königspaar

Eineinhalb Stunden lang sangen, musizierten, tanzten und schauspielerten die Jugendlichen zwischen zehn und neunzehn Jahren ohne Pause, dass es für die Besucher zu einem großartigen Erlebnis wurde. Dafür bedankten sich die Zuhörer am Schluss mit „Standing Ovations“ und dem Ruf nach Zugaben, die auch gewährt wurden.
Doch der Reihe nach: Zu Beginn begrüßten der Vorsitzende des katholischen Kirchenchors Eckhard Schmieder als verantwortlicher Veranstalter sowie Bürgermeister Armin Schwarz seitens  der Gemeinde in erster Linie die jungen Leute aus dem ganzen südbadischen Raum und aus baden-Württemberg, die den Abend gestalteten sowie die Besucher, die die Brandenkopfhalle am Vorabend zu Allerheiligen bis auf den letzten verfügbaren Platz besetzten. Dankesworte richteten beide auch an die Sponsoren, die durch ihre Beiträge den Auftritt der Gäste ermöglichten. Christine Aberle wurde ebenfalls lobend erwähnt, denn durch ihre guten Beziehungen zur Adonia-Bewegung war dieser Auftritt erst zustande gekommen.

Die Handlung des Stücks gründet auf der biblischen Geschichte des jüdischen Mädchens Esther, das aus der Gefangenschaft ihres Volkes zur Gemahlin des mächtigen Perserkönigs Xerxes aufsteigt. Doch als ruchbar wurde, dass geplant ist, das jüdische Volk zu vernichten, gelingt es ihr, den König umzustimmen. So rettete sie ihr Volk  dank ihres unerschütterlichen Glaubens an die Hilfe Gottes.  Der stimmlich hervorragend aufgelegte Chor unter der Leitung von Heidrun Sontheimer und der Organisation von Tobias Zehender mit seinen Helfern brachte alle Lieder klanglich einwandfrei und textlich gut verständlich zu Gehör. Die instrumental vielseitig besetzte Band begleitete den Gesang bestens, ohne ihn aufdringlich zu übertönen. Dazu passten auch die tänzerischen Einlagen und die ideenreiche, geschmackvolle Choreografie. Ebenso glänzten die einzelnen Akteure mit ihren schauspielerischen Leistungen und die Solisten mit ihren wohlklingenden Stimmen. Die passenden Kulissen bauten die Mitwirklenden während der Aufführung selber auf. Dies wirkte keineswegs störend sondern wurde durch geschickte Beleuchtung begleitet. Auch die Technik arbeitete perfekt, denn über die Mikrofone konnte man bis in die hinteren Winkel der Halle alles gut mitbekommen.


Gefangen im goldenen Käfig erfährt die schöne jüdische Königin Esther, Gattin des mächtigen Perserkönigs Xerxes,
die schreckliche Nachricht, dass das jüdische Volk in der Gefangenschaft vernichtet werden soll

Die Adonia-Chöre, die im Jahr 2013 mit dem Musical „Esther – Die Königin“ 108 Mal in ganz Deutschland auftreten, sind ein Zusammenschluss junger Leute, die ihr Leben ganz bewusst nach dem christlichen Glauben ausrichten. Dazu gehört bei ihnen das gemeinsame Singen, das Musizieren, das Schauspiel und das Tanzen. Auf der anderen Seite treffen sie sich aber in ihren Freizeiten und Camps in den Schul- und Arbeitsferien auch zum Gebet, zu Andachten und Bibelarbeiten. Wenn man die Aufführung des Musicals miterlebt hat, verspürte man auch deutlich den tiefen Ernst, mit dem die Mitwirkenden die christliche Botschaft verkündeten: „Du hast den Ehrenplatz in unserem Herzen, Gott!“ Und man nimmt ihnen das Bekenntnis auch glaubhaft ab. Am Schluss hielten sich alle Mitwirkenden fest an den Händen und sangen mit Inbrunst ihre Adonia-Hymne „Unser Land“. Sicherlich waren dabei auch viele in der Halle innerlich sehr bewegt, denn sie verspürten, eine wahrhaftige Sternstunde erlebt zu haben.

Bilder Fred-Jürgen Becker

 
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